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Sterben, Tod

Wir wissen, dass wir sterben müssen, aber wir glauben es nicht. Sofern wir überhaupt an unseren eigenen Tod denken, so erhoffen wir uns ein friedvolles Sterben ohne Leiden, „lebenssatt“.

Ein jeder Mensch stirbt anders, jeder hat seinen eigenen, einmaligen Tod. Für den einen bleibt sein Tod ein Tabuthema, über das bis zuletzt nicht gesprochen werden darf. Beim anderen werden die letzten Tage zu einer Ahnung von Fülle, zu einer Erfahrung von höchster Intensität.

Sterben bedeutet ein radikales Loslassen. Alles, was „ich“ war, mein Körper, mein Denken, mein Fühlen geht verloren. Das kann große Angst machen.

In der Nähe zum Tod wird aber auch immer deutlicher, dass es sich um einen „Übergang“ handelt, so wie andere Übergänge im Leben (z. B. Pubertät, Wechseljahre). Wir sehen, dass Menschen reifen im Angesicht des Todes. Nur, dass das Geschehen rund um den Tod uns unverständlich ist. Ergriffen beobachten wir die unglaubliche Größe des Prozesses, aber wir wissen nichts.

Todesnähe ist die Nähe zum Numinosen, zu dem, was Menschen als heilig ansehen. Spätestens jetzt wird über Sein und Nichtsein nachgedacht. Wenn ein Mensch stirbt, so ist etwas Großes, Heiliges, Geheimnisvolles dabei.

Über das, was nach dem Tode ist, wissen wir nichts – naturwissenschaftlich gesehen. Aber es gibt andere Erkenntnismöglichkeiten als die Naturwissenschaft.

 

 

Im spirituellen Coaching setzen wir uns auseinander mit dem Sterben und dem Tod von Angehörigen, aber auch mit Ihrem eigenen Tod und gewinnen ein intensiveres Leben.

 

Wenn das Weizenkorn
nicht in die Erde fällt und stirbt,
bleibt es allein.
Wenn es aber stirbt,
bringt es reiche Frucht.
Johannes 12, 24

 

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