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Perspektivenwechsel

Bei dieser Übung können Sie etwas anwenden, was Sie in ihrem Leben selbst gelernt haben:

Jeder von uns kennt sich selbst und weiß, wie er in bestimmten Situationen fühlt, wie er die Dinge einschätzt, und wie er darauf reagiert. Manchmal ist es ja so, dass wir schon von vornherein wissen, wie wir in einem bestimmten Fall handeln würden.

Diese Fähigkeit, sich selbst einzuschätzen, können wir auch auf andere Menschen übertragen, indem wir uns mit ihnen identifizieren und aus ihrer Perspektive heraus die Welt anschauen.

Gerade dann, wenn wir Konflikte haben (und wann haben wir keine!), ist es sehr hilfreich, einmal die Perspektive zu wechseln und in den Konfliktpartner „hineinzuschlüpfen“. Viel leichter können wir dann sehen, welch wichtiges Bedürfnis bei ihm hinter seiner Position steht. Häufig ist es so, dass wir ohne Schwierigkeiten auf dieses Bedürfnis eingehen können. Wir haben dann eine Brücke gebaut, von der aus sich der Rest des Problems leichter lösen lässt.

  1. Gehen Sie an Ihren stillen Ort, sorgen Sie dafür, dass Sie nicht gestört werden und besorgen Sie sich Schreibzeug.
  2. Schließen Sie für einen Moment die Augen und stellen Sie sich einen realen Menschen A vor, mit dem Sie manchmal Konflikte haben.
  3. Stellen Sie sich dann vor, dass Sie dieser Mensch A wären.
  4. Schreiben Sie alle Meilensteine im Leben von A auf, die Ihnen bekannt sind, die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben, die ihn und seine persönliche Sicht der Welt geformt haben.
  5. Beschreiben Sie jetzt den Konflikt aus der Sicht dieses Menschen A.
  6. Wie fühlen Sie sich als A?
  7. Wie sehen Sie als A sich selbst (B)?
  8. Was glauben Sie als A, hat B für eine Motivation?
  9. Was sagen Sie als A zu dem Konflikt?
  10. Welche Lösungsmöglichkeiten sehen Sie als A für den Konflikt?
  11. Schließen Sie jetzt wieder die Augen und gehen Sie heraus aus der Identifikation mit A. Öffnen Sie die Augen und fühlen Sie sich ganz intensiv wieder als B.
  12. Wie sehen Sie als B jetzt den Konflikt?
  13. Fallen Ihnen Lösungsmöglichkeiten ein, die die Bedürfnisse von A und B beinhalten?
  14. Denken Sie mindestens 10 Minuten darüber nach.
  15. Gehen Sie zu A und versuchen Sie, die Lösungsmöglichkeiten, die Sie beim Perspektivenwechsel herausgefunden haben, anzusprechen.
 

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